Wahrscheinlich fragst Du Dich, wie genau so ein Karatetraining abläuft. Deshalb werden wir Dir im Folgenden kurz zeigen, was Du von einem typischen Karatraining erwarten kannst.

 

Die Verbeugung

Eines der wichtigsten Dinge im Karate ist die Verbeugung bevor man die Halle betritt und wenn man vor seinem Trainingspartner steht. Während man sich verbeugt sagt man “Oss” und zeigt somit Respekt. Die Verbeugung vor der Halle dient nicht nur dazu Respekt zu zeigen, sondern soll auch dazu dienen, dass man alles was einem persönlich beschäftigt vor der Tür lässt. Im Training zählt nur das Training und darauf sollte man sich konzentrieren. Falls Du doch einmal private Probleme haben solltest, wirst Du schnell merken wie ein Karatetraining Dir dabei hilft, für kurze Zeit diese Probleme zu vergessen :o)

 

Aufwärmtraining

Wie es zu jedem Sport gehört, erfolgt zu Beginn das Aufwärmtraining. Das Aufwärmtraining dient dazu, Deine Muskeln besser durchblutet werden und langsam aufgewärmt werden. Das Warmup vor jedem Training ist immens wichtig, damit Du während des Trainings keine Zerrungen oder anderweitige Verletzungen bekommst. Nicht nur leichte Aufwärmübungen, sondern auch Dehnübungen gehören zu einem guten Aufwärmtraining dazu. Dehnübungen helfen dabei, dass die Faszien die Deine Muskeln umgeben elastischer werden und helfen Deinem Körper dabei flexibler zu werden.

 

Das eigentliche Training

Nach dem Aufwärmtraining folgt das eigentliche Training. Dieses Training fällt immer unterschiedlich aus. Hierbei gibt es keine feste Reihenfolge, weshalb wir Dir im einzelnen kurz vorstellen wollen, was alles zu einem normalen Training dazu gehört.

 

Grundtechniken

Nach dem Aufwärmtraining folgt meist das Training mit Grundtechniken. Hier wird an den Techniken gearbeitet und geschaut, dass diese immer besser und korrekter ausgeführt werden. Für das Üben der Grundtechniken werden sehr gerne Partnerübungen herangezogen. Partnerübungen machen nicht nur viel Spaß, sondern sie helfen einem auch dabei, andere Menschen besser “lesen” zu können. 

 

Kata 

Auch regelmäßiges Katatraining gehört zum Training dazu. Bei der Kate handelt es sich um festgelegte Bewegungsabläufe, bei denen man gegen meist vier imaginäre Gegner kämpft. Hierbei geht es nicht darum, einfach nur stupide Bewegungen abzulaufen, sondern vielmehr auf die korrekte Ausführung der Techniken. Genau wie der Freikampf sind auch die Katas Kämpfe. Es kommt also darauf an, die einzelnen Techniken so gut und wirkungsvoll wie nur möglich gegen die imaginären Gegner auszuführen. Das die Ausführung einer Kate eine hohe Kunst ist, sieht man immer wieder auf nationalen und internationalen Turnieren. 

 

Kumite (Freikampf)

Das Kumite-Training ist die Königsdisziplin im Karate. Hier kommt es nicht nur auf die Schnelligkeit, sondern vor allem auch auf die Kontrolle an. Anders als im Boxen arbeiten wir mit dem sog. Halb-Kontakt. Das bedeutet, dass Du den Gegner nur ganz leicht berühren darfst. 

Aus diesem Grund heißt es auch Kampfkunst. Jemanden zu treffen ist nicht schwer, aber schnell zu schlagen und NICHT zu treffen, dass ist die Kunst im Karate.

Hier arbeiten wir das ganze Training über nur am Partner und verbessern unsere Techniken. Um bei einem Kumitetraining mitmachen zu können, muss man schon Erfahrung im Karate haben. Deshalb findet das Kumitetraining erst ab der Oberstufe statt. 

Unsere Trainingszeiten findest Du -hier-

 

Wie Du weißt, sagen Bilder mehr als Worte. Wenn Du live sehen möchtest, wie ein Karatetraining abläuft, kannst Du gerne ein kostenloses Probetraining bei uns machen oder aber Du kommst einfach nur zum Zuschauen dabei.